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Über neues Westfernsehen

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Den Begriff „neues Westfernsehen“ prägte 2016 der Journalist und Fotograf Markus Hibbeler im Hinblick auf die einseitige Berichterstattung der deutschen Mainstreammedien (Wikipedia: „die als gedruckte Publikationen die höchsten Leserzahlen aufweisen oder, im Fall von Radio- und TV-Programmen, die höchste Einschaltquote“) über die „Flüchtlingskrise“: „Die Schweizer Medien sind das neue Westfernsehen“. Er spielte damit auf die Rolle der westdeutschen Sender während der deutschen Teilung als plurale Informationsquelle für die Bürger der ehemaligen DDR an.

Wie sah die Berichterstattung über die Flüchtlinge aus? Nach einer von der Otto Brenner Stiftung der IG Metall geförderten Studie der Hamburg Media School waren 2015 82 Prozent von 19 000 Berichten (nicht Kommentaren) positiv konnotiert, ganz im Sinne des Merkelschen Mottos „Wir schaffen das“, sechs Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert, lediglich zwölf Prozent waren rein berichtend.

Bis heute hat sich grundsätzlich an dieser Art von einseitigem Journalismus der Mainstreammedien nichts geändert.

Nach 2016 tauchte der Begriff „Neues Westfernsehen“ immer wieder ´mal in Blogs und Tweets auf, 2018 im „Spiegel“, bezogen speziell auf die „NZZ“, die „Neue Zürcher Zeitung“: „Das Blatt bezeichnet „Multi-Kulti-Anhänger“ schon mal als „nützliche Idioten muslimischer Scharfmacher“ und geht die deutsche Kanzlerin hart an. In AfD-nahen Kreisen bekommt die „NZZ“ dafür Applaus: als neutrale „Stimme der Vernunft“ oder gar „neues Westfernsehen“.

Damit war für die Mainstreammedien-Kollegen das Narrativ zum Begriff gesetzt.

Größere öffentliche Verbreitung fand er 2019 nach einem Tweet des mittels Fakenews geschassten Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen, die „NZZ“ wäre für ihn so etwas wie „Westfernsehen“.

Die Vorgabe des Leitmediums „Spiegel“, wie Journalisten über Medien wie die „NZZ“ und jemanden wie Maaßen politisch korrekt zu berichten haben, wirkte. In einer beispiellosen Kampagne hetzten deutsche Mainstreammedien gegen die „NZZ“ („Tagesspiegel“ Berlin: „Leib- und Magenblatt der Rechten“) und Maaßen („Stern“: „Die sozialen Netzwerke sind jetzt Ihr Reservat, in denen man Ihnen fasziniert bis angewidert dabei zusehen kann, wie Sie regelmäßig ans Wasserloch ziehen und sich mit ein paar Anderen am braunen Tümpel verdingen“). Das journalistische Highlight lieferte ausgerechnet die Zeitschrift des DJV, des Deutschen Journalisten-Verbandes: „Ein Tweet von ihm (Anm.: Maaßen) offenbart das immer gestörtere Verhältnis zu kritischem Journalismus.“ Zu kritischem Journalismus! Der DJV, das neue Ministerium für Wahrheit.

Und wie reagierte der Chefredakteur der „NZZ“, Eric Gujer, auf diese Art von Mainstream-Journalismus: Die Medienbranche muss ehrlicher mit sich selber werden. „Sind wir wirklich willens, Pro und Kontra zu berücksichtigen?“

Dazu, als alternativer „Lückenfüller“, einen Beitrag zu leisten, ist Sinn und Zweck der Webseite neuesWestfernsehen nW.

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Wer den deutschsprachigen Medienmainstream als Zumutung empfindet, genug hat von der tagtäglichen, bewußten und systematischen Unterschlagung von Informationen, die dem herrschenden Zeitgeist widersprechen, von der Manipulation politisch unkorrekter Fakten, der Diskreditierung Andersdenkender oder wer sich einfach langweilt angesichts der immergleichen geframten Mainstream-Leier, die sich Journalismus nennt, dem bietet neuesWestfernsehen nW die antithetische Alternative.
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